BdT-Archiv
News.de
Webcam
Coschütz (1)
Coschütz (2)
Scholas
Losa
Kleingera (1)
Kleingera (2)
Noßwitz
Cunsdorf
Görschnitz
Stadtmarketing
Tourist-Information
Greizer Nachtwächter
DAK- Gesundheit
Tierheim Greiz
Greizer Park
Mode & Showteam
Stadt- und Kreisbibliothek
Vogtlandhalle Greiz
Museen
Vogtland Radio
Vogtlandtourist
Vogtländ. Oberland
Schloss Netzschkau
www.meinestadt.de
Deutschland Today
Weihnachten/Neujahr
Rathaus
Stadtbauhof
Stadtbibliothek
Schulzentrum
Sparkassen
Feuerwehr
Sportstätten
Waldbad
Burgruine
Blog Hans Stockmann
Blog Klaus Starke
Blog Siegfried Köhler
Blog Privat
Personen im Mittelpunkt
Feste im Mittelpunkt
Musik im Mittelpunkt
Lustiges im Mittelpunkt
Tiere im Mittelpunkt
Pflanzen im Mittelpunkt
Produkte im Mittelpunkt
Fotomotive im Mittelpunkt
Historisches im Mittelpunkt
... im Mittelpunkt
Satellitenansichten
Elsterberg in Memphis
Memphis in Elsterberg
Sonstiges
Heimatverein
Gewerbeverein
EFC
GfE
- Recht
- Handwerk
- Transport
- Gastronomie
- Dienstleistung
- Musik
- Verkauf
Adventskalender
FotoTV. nutzen
Bilder optimieren
Fotobuch gestalten
Daten retten
Memphis in Elsterberg



Inhalt dieser Seite:

* Kriebelstein verschafft Überblick
* Staunen über Göltzschtalbrücke
* Pressebeiträge zum Besuch
* Empfang im Rathaus
* Besichtigung der Laurentiuskirche
* Besuch im Tierheim Greiz



*

Beiträge erstellt ab Samstag, dem 21. Mai 2011





Kriebelstein verschafft Überblick

Der Berichterstattung auf dieser Seite liegt der Besuch der Familie Young aus Memphis im US-Bundesstatt Tennessee zugrunde. Hilda Young mit Ehemann Jim und Tochter Hanna weilten vom 18. - 20. Mai 2011 in Elsterberg, in dem Hildas Mutter geboren wurde und aufwuchs, bevor sie nach Amerika auswanderte. Die weitgereisten Gäste betraten damit erstmalig den Boden der neuen Bundesländer. Vorweg sei schon bemerkt, dass Youngs einen erfolgreichen, erfüllten Aufenthalt in der Stadt Elsterberg und bei den hier lebenden Verwandten hatten...



Bild auf 1200-Pixel-Breite großklickbar

Die Familie aus Übersee konnte sich vom Aussichtspunkt Kriebelstein aus kaum sattsehen vom schön gelegenen Elsterberg im Tal und von den Bergen. Hildas Urteil: "Einfach paradiesisch!"
Vordere Reihe von rechts: Hilda Young, Karin Bethmann, Hanna Young
Hintere Reihe von rechts: Wolfgang Haupt, Sigurd Bethmann, Jim Young



Staunen über Göltzschtalbrücke





Das Interesse und das Staunen angesichts bestimmter Fakten waren groß bei den Gästen aus Amerika:

"Die Göltzschtalbrücke ist eine Eisenbahnbrücke und die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie überspannt das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Mylau und Netzschkau, etwa 4 km westlich von Reichenbach im Vogtland in Sachsen, nahe der thüringisch-sächsischen Landesgrenze bei Greiz. Sie wurde in den Jahren 1846 bis 1851 im Zuge des Baus der Sächsisch-Bayrischen Eisenbahn zusammen mit einem ähnlichen Bauwerk, der Elstertalbrücke zwischen Jößnitz und Jocketa, erbaut.
Die Grundsteinlegung erfolgte am 31. Mai 1846. Nach Baubeginn musste die Planung noch einmal geändert werden, da einige technische Schwierigkeiten auftauchten [...] Die Göltzschtalbrücke war eine für ihre Zeit außergewöhnliche Großbaustelle. Für den Bau wurden täglich 50.000 Ziegel in dem ungewöhnlichen Format 28 cm x 14 cm x 6,5 cm von fast 20 Ziegeleien entlang der Bahnstrecke gebrannt. Das Baugerüst verbrauchte 23.000 Bäume, andere sprechen von 230.000 Baumstämmen. Insgesamt waren 1736 Arbeiter mit dem Bau beschäftigt. Während des Baus kam es unter ihnen zu 31 tödlichen Unfällen. Nach der Fertigstellung und Einweihung am 15. Juli 1851 war die Göltzschtalbrücke die höchste Eisenbahnbrücke der Welt, die weltweit größte Ziegelbrücke ist sie immer noch..." (Quelle: Wikipedia)





Pressebeiträge zum Besuch



Vom 21. Mai 2011 



Bild großklicken


Amerikaner erfüllen sich Reise-Wunsch
Vor 80 Jahren zog es eine Elsterbergerin in die USA. Jetzt kamen die Nachfahren zu Besuch: Auf der Suche nach ihren Wurzeln.
VON THOMAS STRANZ
ELSTERBERG - Für Hilda Young aus Memphis im US-Bundesstaat Tennessee ist diese Woche ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Bei einem Besuch in Elsterberg sah sie erstmals jene Stadt, aus der es ihre Mutter, Johanna Gläser, in den 1930er-Jahren als junge Frau in die
USA gezogen hat. Die Erinnerung an die Heimat ließ Johanna Gläser bis zu ihrem Tod 1986 nie los und machte die Tochter neugierig. „Durch unseren Besuch ist sie praktisch noch einmal zurückgekehrt", schließt sich für Hilda Young nun ein Kreis. Sie wurde von Ehemann Jim und Tochter Hanna begleitet.
Hilda Young hat sich für die Tour...
(Alles lesen...) [78 KB]



Vom 21. Mai 2011 



Bild großklicken


US-Zaunpaten auf Stippvisite
Amerikanische Familie mit Elsterberger Wurzeln besucht das Greizer Tierheim und übergibt Zaunspende
Von Marcel Hilbert
Sachswitz. Hanna Young ist begeistert. „Ich würde am liebsten hier bleiben", meint die 22-Jährige lächelnd, während sie mit ihren Eltern Hildegard und Jim über die Wiese in Richtung Katzen-Freigehege läuft.
Ihr Interesse am Greizer Tierheim ist dabei nicht nur das einer US-Amerikanerin, die zum ersten Mal Deutschland besucht. Auch fachlich ist die Studentin der Veterinär-Medizin am Auburn College angetan. „Diese Einrichtung ist viel schöner als die, die ich bisher in meinem Studium gesehen habe", sagt sie, „Bei uns können sich nur größere Städte Tierheime wie dieses leisten. Meist sind sie wesentlich kleiner und haben viel mehr Tiere."
Interessante Erkenntnisse, die auch Tierheimleiterin Sabine Wonitzki aufhorchen lassen. Diese freut sich über den außergewöhnlichen...
(Alles lesen...) [78 KB]



Empfang im Rathaus

Die nachfolgenden Bilder sind großklickbar.




Schon im Vorfeld des Besuches aus Memphis hatte Bürgermeister Volker Jenennchen Kenntnis davon bekommen, dass es Frau Hilda Young darum ging, die Stadt Elsterberg näher kennenzulernen, in der ihre Mutter geboren und aufgewachsen war. Vom Vogtland hatte ihre Tochter Hilda schon viel gelesen und gehört, aber sie wollte diese Heimat und möglichen Verwandten der Mutter jetzt aus erster Hand erleben. Und wenn es dabei sogar noch die Verwandten eines Stadtrates mit betraf, so war es für das Stadtoberhaupt ein Grund mehr, die Weitgereisten auch einmal im Rathaus zu empfangen. Das geschah am zweiten Tag des Besuches, nachdem Frau Young und ihre Familie am Vorabend bereits mit fernen Verwandten zusammentraf und sich am Vormittag beste Eindrücke vom Kriebelstein und an der Götzschtalbrücke verschafft hatte.



Bei allem, was über den Besuch aus Übersee dank der Internetsite www.dick-aktuell.de schon bekannt geworden war, bedurfte es auch beim Empfang im Rathaus nicht lange, bis zwischen Gastgeber und den weitgereisten Gästen ein herzliches Verhältnis entstand war. Eine Besichtigung des großen Rathaussaales zum Beispiel versetzte die Gäste in großes Staunen. Ein gegenseitiges Prosit gehörte natürlich später auch dazu und ebenso kleine Gastgeschenke, die man austauschte. An diesen netten Empfang wird Familie Young zu Hause noch gerne denken und erzählen. Nicht fehlen durfte ebenso ein schönes Erinnerungsfoto zum Schluss.



Zurück

Weiter



Besichtigung der Laurentiuskirche





Pfarrer Lothar Zühl kam gerne der Bitte nach, den Gästen einmal das Innere der Laurentiuskirche zu zeigen und zu erklären. Beeindruckt war der Besuch insbesondere vom Altarraum und von den Bleiglasfenstern. Bei letzteren interpretierten Youngs auch den Inhalt. Besonders angetan hatte es auch das große Kirchenbuch, in dem sie bei der Suche nach Namensregistern und Ahnentafeln fündig wurden. Pfarrer Zühl ging unter anderem auch auf das leidige Problem der Glocken ein, für die noch viele weitere Spenden notwendig sind, damit neue Glocken erklingen können. Familie Young überreichte zum Schluss Herrn Zühl eine dementsprechende Spende für die Glocken.





Besuch im Tierheim Greiz



Bild auf 1000-Pixel-Breite großklickbar
Familie Young steht vor "ihrem" Stück Zaun, den sie mittels einer Geldspende neu entstehen ließ. Die Hunde erhalten dadurch die Möglichkeit zu freiem Auslauf im Tierheimgelände.


Am Abreisetag nahm sich Familie Young noch Zeit, dem Greizer Tierheim einen Besuch abzustatten. Hauptziel war es, bei diesem Anlass persönlich eine Spende für den Bau des neuen Zaunes im Tierheimgelände zu überbringen. Dazu hatte sich die Familie aus Memphis schon vorab von zu Hause aus angemeldet. Zu Ehren der am weitesten gereisten „Zaunpaten“, wie alle der über 80 Spender liebevoll genannt werden, bekam Familie Young das Zaunfeld Nr. 50. Die Freude war auf beiden Seiten groß. Und beim rund einstündigen zu Gastsein, spürte man das Glücksgefühl der Spender, mit eine gute Tat vollbracht zu haben. Tierheimleiterin Sabine Wonitzki beschrieb leidenschaftlich –und zum großen Teil auf Englisch- ihren Job und das große Engagement des gesamten Teams. Hanna berührte der Besuch wohl am vielseitigsten, denn Sie studiert in der Heimat in Tennessee Tierärztin.

Blättern Sie zum Schluss durch die nachfolgende Bildergalerie („Leuchttisch“), um weitere Impressionen von dem Besuch im Tierheim zu erhalten:







' zum Seitenanfang



Druckbare Version